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Kapitel 3

Ein Stern, der fiel

Ein Stern, der fiel – scene

Draußen war die Nacht kühl und still. Mary kletterte auf ihren Hügel und setzte sich ganz allein unter den leuchtenden Schleier.

„Mit euch zähle ich eben selber“, sagte sie zu den Sternen. Aber ihre Stimme klang traurig.

Da geschah etwas Wunderbares. Ein Licht löste sich vom Himmel. Es wurde größer und größer und sank langsam herab – mitten auf Marys Hügel.

Mary hielt den Atem an. Vor ihr schwebte ein winziges Wesen aus warmem Bernsteinlicht. Es sah aus wie ein kleiner Wal, klein wie ein Lämmchen, und es leuchtete sanft wie eine Kerze.

Doch das Licht zitterte. Es wurde schwächer. Das kleine Wesen drehte sich suchend im Kreis und gab einen leisen, traurigen Ton von sich, wie ein Glöckchen, das weint.

„Du hast dich verirrt“, flüsterte Mary. „Du hast jemanden verloren. Genau wie ich.“

und ganz vorsichtig streckte sie die Hand aus.