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Ursprung & Entwicklung

9.1 Der Ursprung der Frostborn

Der Legende der Frostborn zufolge wurde ihr Volk aus der Vereinigung des Great Frost Spirit und des ersten Schneefalls des Winters geboren. Sie wurden geschaffen, um Wächter und Verwalter der eisigen Wastes zu sein, begabt mit der Widerstandskraft und Stärke, in einem Land zu gedeihen, das geringere Wesen töten würde.

9.2 Ausführlicher Schöpfungsmythos

Der Legende der Frostborn zufolge war die Welt am Anfang eine weite, leere Ausdehnung aus Eis und Schnee. Aus den Tiefen dieser gefrorenen Leere trat der erste der Frost Spirits hervor – Glacius, Lord of the Eternal Frost. Mit seinem eisigen Atem formte er die Berge und Täler des Nordens und schuf ein Reich von herber Schönheit und harten Herausforderungen.

Als Glacius durch sein gefrorenes Reich wanderte, ergriff ihn die Sehnsucht nach Gesellschaft. Aus den schimmernden Vorhängen der Aurora schuf er Aurelia, Lady of the Northern Lights, dass sie seine Gemahlin sei und Farbe und Anmut in die monochrome Landschaft bringe. Gemeinsam erschufen sie die übrigen Frost Spirits, jeder durchdrungen von einem anderen Aspekt der Winterwelt.

Doch das Reich des Eises war noch immer leblos und still. Glacius und Aurelia beschlossen, Wesen zu erschaffen, die die Schönheit und Härte ihres Reiches würdigen konnten, Wesen, die stark genug sein würden, in der ewigen Kälte zu überleben und zu gedeihen. Sie sammelten Eis und Schnee und formten die ersten Frostborn und hauchten ihnen mit dem Frost des Nordwinds Leben ein.

Die Frostborn erwachten zu einer Welt aus glitzerndem Eis und heulenden Winden, einer Welt, die Stärke, Ausdauer und Erfindungsreichtum verlangte. Glacius und Aurelia lehrten ihre Geschöpfe zu jagen, zu bauen und zu fertigen und schenkten ihnen die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit, die nötig waren, um ihre Umgebung zu meistern.

Von jenem Tag an haben die Frostborn in Harmonie mit Eis und Schnee gelebt, die Frost Spirits verehrt und Stärke aus eben den Herausforderungen gezogen, die ihr Leben prägen. Sie sind ein Volk geworden, so unbeugsam wie die Gletscher, so flink wie die arktischen Winde und so beständig wie der ewige Frost selbst.

9.3 Die Entwicklung der Frostborn

Über unzählige Generationen haben sich die Frostborn an ihre Umgebung angepasst, sowohl körperlich als auch kulturell. Ihre Kultur hat sich rund um die Jagd, den Wechsel der Jahreszeiten und die Verehrung der Naturgeister entwickelt. Sie haben einzigartige, an ihre Umgebung gebundene Fähigkeiten entwickelt, etwa Kälteresistenz, verbesserte Sicht bei schwachem Licht und ein intuitives Verständnis von Eis und Schnee.

9.4 Herausforderungen & Triumphe

Im Laufe ihrer Geschichte sahen sich die Frostborn vielen Herausforderungen gegenüber, von den großen Eisdrachen der Legenden bis zu langen, dunklen Wintern, in denen das Wild knapp war. Doch sie haben stets durchgehalten, durch ihre Stärke, ihre Schläue und ihren unerschütterlichen Geist.

9.5 Das Age of Fracture

Die dunkelste Zeit der Frostborn-Geschichte ist als das Age of Fracture bekannt, eine Zeit vor etwa vier Jahrhunderten, als ein anhaltender magischer Winter – noch weit kälter als das übliche Klima der Frostbound Wastes – über den Norden hereinbrach. Das Wild verschwand, Gletscher rückten mit unnatürlicher Geschwindigkeit vor, und mehrere Clans waren gezwungen, ihre angestammten Gebiete aufzugeben.

Während dieser Krise wandten sich die Clans nach innen, horteten Ressourcen und durchtrennten die Bindungen zwischen den Clans. Zwei Clans, die Bitterfrost und die Ashglacier, gingen während dieser Zeit gänzlich verloren – ob sie zugrunde gingen oder über die bekannten Wastes hinaus abwanderten, bleibt eines der großen Rätsel der Frostborn-Geschichte.

Es war die Schamanin Eira Snowsong, die letztlich die überlebenden Clans zusammenrief und sie zur Einigkeit in Frosthold aufrief. Ihre Fähigkeit, die unnatürlichen Schneestürme zu beruhigen, und ihr Rat, Ressourcen zu teilen statt zu horten, werden dem Überleben der Frostborn als Volk zugeschrieben. Das Age of Fracture endete, als der magische Winter so plötzlich endete, wie er begonnen hatte, doch seine Lehren von Einigkeit und gegenseitiger Hilfe werden in jeder Generation neu erzählt – als Warnung vor dem Isolationismus.