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Einführung

Im mystischen Reich Landorya, wo uralte Magie durch das Land atmet und die Himmel Geschichten von einst erzählen, ist keine Zivilisation tiefer in das Gewebe der Welt eingewoben als die Sylvan Elves. Im Herzen des Eldris Forest im westlichen Landorya wohnend – einem Reich, das sich von den kalten Steinwällen der Celestial Mountains bis zu den nebelberührten Ufern nahe den Shimmering Isles erstreckt –, sind sie ein Volk, so alt wie das Land selbst, ein Volk, dessen bloße Existenz untrennbar mit den Rhythmen der natürlichen Welt verbunden ist. Groß, gewandt und von ätherischer Anmut, bewohnen die Sylvan Elves den Wald nicht bloß; sie sind seine Seele, seine Beschützer und seine Kinder.

Die Sylvan Elves nennen sich in ihrer eigenen Sprache die Eld'sylari – ein Wort, das Bedeutungen sowohl von „Erstgeborene" als auch von „Wald-Atem" trägt. Diese doppelte Bedeutung fasst ihr tiefstes Selbstverständnis: Sie kamen nicht als Siedler oder Eroberer in den Eldris Forest, sie gingen aus ihm hervor, so natürlich, wie die Bäume selbst aus der Wurzeldunkelheit dem Licht entgegen aufwärts drängen. Ihre Zivilisation ist alt über jede verlässliche Berechnung hinaus, und ihre mündlichen Überlieferungen sprechen von Epochen, die jeder geschriebenen Geschichte in Landorya vorausgehen.

Philosophisch verkörpern die Sylvan Elves ein Ideal, das in der finsteren Welt Landoryas selten ist: die Möglichkeit, dass Zivilisation nicht im Gegensatz zur Wildnis stehen muss. Ihre Regierung, der Sylvan Council, wird nicht von Erlass oder Eroberung geleitet, sondern von kollektiver Weisheit, meditativer Zwiesprache mit Waldgeistern und einer unerschütterlichen Achtung vor allem Lebendigen. An der Spitze dieses Rates steht der Lorekeeper, der magisch am stärksten abgestimmte und weiseste ihrer Zahl. Im großen Wandteppich Landoryas sind die Sylvan Elves ein lebendiger und unentbehrlicher Faden – Hüter des Gleichgewichts in einer Welt, in der solche Ideale beständig gefährdet sind.