Der Leuchtende Schleier
Der Leuchtende Schleier is a wahrzeichen in Landorya. Der Leuchtende Schleier ist die schimmernde metaphysische Grenze, die die sterbliche Ebene Landoryas von den höheren Reichen trennt, in denen die Celestials - Göttliche Architekte… Geography: Der Leuchtende Schleier ist kein fester physischer Ort, sondern eine durchdringende, geschichtete Grenze, am schärfsten wahrgenommen an Ort… Climate: Wo der Schleier dünner wird, berichten Zeugen von einer unnatürlichen Stille, kein Wind, kein Laut, und einer Beschaffe…
Ortsinfo
- Typ
- Wahrzeichen
Über
Der Leuchtende Schleier is a wahrzeichen in Landorya. Der Leuchtende Schleier ist die schimmernde metaphysische Grenze, die die sterbliche Ebene Landoryas von den höheren Reichen trennt, in denen die Celestials - Göttliche Architekte… Geography: Der Leuchtende Schleier ist kein fester physischer Ort, sondern eine durchdringende, geschichtete Grenze, am schärfsten wahrgenommen an Ort… Climate: Wo der Schleier dünner wird, berichten Zeugen von einer unnatürlichen Stille, kein Wind, kein Laut, und einer Beschaffe…
Geografie
Der Leuchtende Schleier ist kein fester physischer Ort, sondern eine durchdringende, geschichtete Grenze, am schärfsten wahrgenommen an Orten, wo die fundamentalen Kräfte zusammentreffen, uralte Gipfel, stille Seemitten und tiefe Höhlenleeren, wo die Stille selbst zu atmen scheint. Sterbliche Gelehrte des Celestial Order glauben, dass er an gewissen heiligen Koordinaten dünner wird.
Klima
Wo der Schleier dünner wird, berichten Zeugen von einer unnatürlichen Stille, kein Wind, kein Laut, und einer Beschaffenheit des Lichts, die keine Schatten wirft. Die Luft wird als weder warm noch kalt beschrieben, als gälten die Gesetze des Wetters in seiner unmittelbaren Gegenwart einfach nicht.
Sehenswürdigkeiten
- 📍 Verdünnungspunkte des Schleiers
- 📍 Die Höheren Reiche dahinter
- 📍 Stätten der Resonanzkonvergenz
- 📍 Die Schwelle der Betrachtung
Geschichte
Der Leuchtende Schleier entstand im Augenblick von Landoryas Schöpfung als natürliche Folge davon, dass die Celestials von unmittelbarem Eingreifen zurücktraten. Der Celestial Order wurde zum Teil gegründet, um Störungen im Schleier zu überwachen und zu deuten, und behandelt Wellen in seinem Leuchten als Botschaften oder Warnungen der fünf urtümlichen Wesen. Andere Zivilisationen haben eigene Namen für ihn, den Götter-Vorhang, das Silberne Schweigen, den Letzten Himmel, doch alle erkennen dasselbe Phänomen an.
Legende & Überlieferung
Unter den älteren Gelehrten des Celestial Order wird geraunt, dass der Leuchtende Schleier nicht bloß eine Folge des göttlichen Rückzugs gewesen sei, sondern eine Wunde. Als die fünf urtümlichen Celestials sich im Augenblick der Schöpfung von Landorya zurückzogen, riss die rohe Abtrennung ihrer Gegenwart einen Spalt durch das Gefüge der Existenz selbst, und vom lebendigen Licht des Schleiers heißt es, es sei das Narbengewebe jener kosmischen Trennung, noch immer warm, noch immer heilend nach unzähligen Zeitaltern. Reisende, die zu lange an den Verdünnungspunkten verweilt haben, den stillen Mitten gewisser Bergseen, den atemlosen Tiefen uralter Höhlenleeren, sprechen davon, Stimmen zu hören, die in keiner Zunge ganz sind, mehr im Brustbein als im Ohr empfunden. Am erschütterndsten verzeichnen die ältesten illuminierten Manuskripte des Celestial Order eine Prophezeiung, dass eine sterbliche Seele eines Tages eine Handfläche gegen den Schleier pressen und ihn zurückpressen fühlen werde, und dass an jenem Tag das Silberne Schweigen entweder zerbersten oder singen werde. Ob dies Verzückung oder Verderben sei, darüber hat sich noch kein Deuter geeinigt.
Leben & Kultur
Die tägliche Andacht im Celestial Order ist um die Beobachtung und Aufzeichnung der Schleier-Phänomene aufgebaut: Mönche und Astralkartografen erheben sich vor der Dämmerung, um jede von ihren hohen Sanktuarien aus sichtbare Verschiebung im Leuchten festzuhalten, und übertragen die Muster flackernden Lichts in gewaltige Kodizes, von denen man glaubt, dass sie göttliche Absicht verschlüsseln. An heiligen Konvergenzstätten vollziehen geweihte Schleier-Wächter den Ritus der Stillen Zeugenschaft im Sonnenzenit, reglos an Seemitten auf schmalen Steinplattformen oder an den Mündungen tiefer Höhlenleeren stehend, ihre Augen offen und unfokussiert, wartend, dass der Schleier dünner werde und darbiete, was er will. Gewöhnliche Pilger, die keinen Rang im Order besitzen, binden Streifen silbernen Tuchs an eiserne Pfosten an anerkannten Verdünnungspunkten, jeder Streifen mit einer Frage an die Celestials beschrieben; das Tuch wird nie abgeholt, und am Morgen ist es ausnahmslos verschwunden, obwohl nie ein Wind zu spüren ist. Unter den weiteren Kulturen Landoryas gilt ein Eid "auf den Götter-Vorhang" als die feierlichste und unwiderruflichste Bindung, die ein Sterblicher anrufen kann, denn man glaubt, die Celestials blickten mit besonderer Aufmerksamkeit durch den Schleier, wann immer ihre Grenze laut benannt wird.