Aschenpass
Aschenpass is a wahrzeichen in Landorya. Ein vernarbter, rauchgeschwärzter Gebirgskorridor an der südlichen Grenze des Territoriums der Gnome von Landorya: Der Aschenpass ist die wichtigste Einfallsroute drakonischer Plü… Geography: Der Pass durchschneidet das südliche Ende der Eisenrücken-Berge und bildet einen schmalen Hohlweg zwischen steilen Klippen, wo das Hochland… Climate: Der Aschenpass ist trocken und beißend, dauerhaft durchzogen vom schwefligen Rauch, der aus dem drakonischen Tiefland i…
Ortsinfo
- Typ
- Wahrzeichen
Über
Aschenpass is a wahrzeichen in Landorya. Ein vernarbter, rauchgeschwärzter Gebirgskorridor an der südlichen Grenze des Territoriums der Gnome von Landorya: Der Aschenpass ist die wichtigste Einfallsroute drakonischer Plü… Geography: Der Pass durchschneidet das südliche Ende der Eisenrücken-Berge und bildet einen schmalen Hohlweg zwischen steilen Klippen, wo das Hochland… Climate: Der Aschenpass ist trocken und beißend, dauerhaft durchzogen vom schwefligen Rauch, der aus dem drakonischen Tiefland i…
Geografie
Der Pass durchschneidet das südliche Ende der Eisenrücken-Berge und bildet einen schmalen Hohlweg zwischen steilen Klippen, wo das Hochlandgelände zu den südlichen Tälern hin abfällt, dem Herrschaftsbereich drakonischer Kriegsherren. Der Passboden ist übersät mit den Trümmern alter Belagerungsgeschütz-Stellungen und den Kratern aus geschmolzenem Glas, die Salven der Dampfstoß-Kanonen hinterlassen haben. In regelmäßigen Abständen sind Posten der Automaten-Wächter in die Felswände gehauen.
Klima
Der Aschenpass ist trocken und beißend, dauerhaft durchzogen vom schwefligen Rauch, der aus dem drakonischen Tiefland im Süden emporzieht. Im engen Felskorridor sind die Sommer glühend heiß, während der Winter eisige Böen bringt, die die Gelenkmechanismen der Automaten einfrieren lassen und die Verteidigungsoperationen erschweren können.
Sehenswürdigkeiten
- 📍 Klippenstellungen der Automaten-Wächter
- 📍 Ruinen der Belagerungsgeschütz-Artillerieplattform
- 📍 Flammenversengte Verteidigungsmauer (Schauplatz der Schlacht von 842 NÄ)
- 📍 Gemeinsamer Patrouillen-Vorposten von Elfen und Gnomen
Geschichte
Der Aschenpass ist seit Generationen der Brennpunkt der Feindseligkeiten zwischen Gnomen und Drakoniern, denn die feuerspeienden Horden der Drakonier betrachten die gnomischen Automaten als Abscheulichkeiten, die es zu vernichten gilt. Unweit dieses Passes entfesselte die Koalition der drakonischen Kriegsherren im Jahr 842 NÄ ihren Angriff auf das Äther-Dampf-Reservoir und löste damit die Chronik der Glutspalte aus. Der darauffolgende Vertrag der Glut legte förmliche Beschränkungen für die Bewegung der Drakonier durch den Pass fest, und gemeinsame gnomisch-elfische Patrouillen im Rahmen des Beistandspakts unterhalten hier nun eine ständige Präsenz.
Legende & Überlieferung
Unter den Garnisonsingenieuren wird geraunt, dass am Jahrestag des Angriffs von 842 NÄ eine Geisterkolonne von Automaten-Wächtern, längst durch drakonisches Drachenfeuer zu Schlacke geschmolzen, noch immer schweigend durch den Pass marschieren soll, im grauen Zwielicht vor der Dämmerung, ihre ätherischen Laternen flackernd gegen Winde, die es gar nicht gibt. Ältere Gnome nennen sie die Glutwacht und schwören, dass in Nächten, in denen ein neuer drakonischer Einfall bevorsteht, die Geisterlichter heller brennen und sich zur alten Verteidigungsformation ordnen, die als Eiserner Halbmond bekannt ist. Eine verbreitete Sage besagt, die Geister seien an den Pass nicht durch Tragödie gebunden, sondern durch Eid: Der ursprüngliche Kommandant des Wächterkorps habe eine sich selbst wiederholende Treue-Rune in den Kern jedes Automaten eingraviert, eine so tiefe, dass selbst der Tod sie nicht auszulöschen vermochte. Noch keinem Gelehrten aus dem Museumsviertel von Gearhaven wurde gestattet, die tiefsten Krater aus geschmolzenem Glas auszugraben, denn die Garnison weigert sich, zu stören, was sie als geweihten Boden betrachtet.
Leben & Kultur
Das Leben am Aschenpass wird gänzlich vom Rhythmus der Wachsamkeit bestimmt: Garnisonsingenieure wechseln alle vier Stunden die Wachschichten an den Wächterposten auf den Klippen, kalibrieren ätherische Stolperdrähte und setzen die Gehäuse der Reserve-Dampfstoß-Kanonen wieder unter Druck, bevor die Hochlandkälte ihre Ventile festfrieren lässt. Gemeinsame Patrouilltrupps aus Gnomen und Elfen tauschen an der Mittelmarkierung förmliche Kennworte aus, einem verkohlten Obsidian-Monolithen, den beide Völker nach den Bestimmungen des Vertrags der Glut niemals versetzen oder neu beschriften wollen. Die Waffenpflege gleicht hier fast einem Glaubensakt; Klingen, Getriebeschlösser und Fernkampf-Belagerungsmechanismen werden bei Morgen- und Abenddämmerung mit derselben feierlichen Sorgfalt geprüft, die ein Tempelakolyth einem Reliquiar entgegenbringen mag. Dienstfreie Soldaten suchen Schutz in den schmalen, in den östlichen Felshang gehauenen Baracken, wo rußige Laternen matt brennen und Veteranen die Stunden damit verbringen, kleine Automatenteile von Hand zu reparieren, ein Handwerk, das im Pass zugleich praktische Notwendigkeit und stilles Gedenken an die in vergangenen Überfällen Gefallenen ist.