Verzaubertes Portal
Verzaubertes Portal is a wahrzeichen in Landorya. Das Verzauberte Portal ist ein aufrecht stehendes arkanes Tor vorimperialen Ursprungs, gelegen an einem Leylinien-Konvergenzpunkt im Silberkamm-Hochland, vom Arkanen Register als… Geography: Das Portal steht in einem natürlichen Steinamphitheater im oberen Silberkammgebirge, an der Konvergenz zweier großer Leylinien, deren Schni… Climate: Der Konvergenzpunkt erzeugt sein eigenes Kleinklima: Die Luft im Amphitheater ist stets mehrere Grad wärmer als das uml…
Ortsinfo
- Typ
- Wahrzeichen
Über
Verzaubertes Portal is a wahrzeichen in Landorya. Das Verzauberte Portal ist ein aufrecht stehendes arkanes Tor vorimperialen Ursprungs, gelegen an einem Leylinien-Konvergenzpunkt im Silberkamm-Hochland, vom Arkanen Register als… Geography: Das Portal steht in einem natürlichen Steinamphitheater im oberen Silberkammgebirge, an der Konvergenz zweier großer Leylinien, deren Schni… Climate: Der Konvergenzpunkt erzeugt sein eigenes Kleinklima: Die Luft im Amphitheater ist stets mehrere Grad wärmer als das uml…
Geografie
Das Portal steht in einem natürlichen Steinamphitheater im oberen Silberkammgebirge, an der Konvergenz zweier großer Leylinien, deren Schnittpunkt ein Feld aus Umgebungsmana erzeugt, das dicht genug ist, um das Licht in einem Umkreis von fünfzig Metern sichtbar zu verzerren. Das Tor selbst ist ein freistehender Bogen aus einem unbestimmten grauen Mineral, das allen Versuchen der Probenahme widerstanden hat — Schneidwerkzeuge gleiten von seiner Oberfläche ab, als wäre der Stein aus etwas anderem als Materie gemacht. Der Bogen ragt etwa vier Meter hoch und zwei breit auf, und wenn er aktiv ist, zeigt sein Inneres nicht den Stein dahinter, sondern ein wechselndes, leuchtendes Feld aus Silber und tiefem Violett.
Klima
Der Konvergenzpunkt erzeugt sein eigenes Kleinklima: Die Luft im Amphitheater ist stets mehrere Grad wärmer als das umliegende Hochland, selbst im tiefsten Winter, und ein schwacher Ozongeruch hält sich unabhängig vom Wetter. In Zeiten der Portalaktivität sinkt die Temperatur im Amphitheater jäh, und das leuchtende Feld im Bogen erzeugt einen tiefen harmonischen Ton, der weniger als Klang durch die Ohren denn als Druck hinter den Augen wahrgenommen wird.
Sehenswürdigkeiten
- 📍 Der Bogen — das Portalgebilde selbst, von unbekannter vorimperialer Fertigung
- 📍 Feldstation der Arkanen Akademie — ständiger Forschungsvorposten mit einer Besatzung von sechs Gelehrten
- 📍 Der Beobachtungsring — eine runische Überwachungsanlage, im Jahr 855 vom Ministerium für Arkane Integration errichtet
- 📍 Die Konvergenzsteine — natürliche Kristallformationen an den beiden Leylinien-Zuflusspunkten
Geschichte
Das Portal ist um eine unbekannte Spanne älter als das Kaiserreich — es erscheint in keiner azarischen Aufzeichnung der Gründungszeit und wurde erstmals im Jahr 410 förmlich dokumentiert, als eine Vermessungsexpedition der Arkanen Akademie im Silberkamm-Hochland während einer Kristallader-Erkundung darauf stieß. Die Stätte wurde vom Ministerium für Arkane Integration umgehend als geheim eingestuft und gesichert. Drei erkundende Durchgänge durch das aktive Portal wurden versucht: der erste, im Jahr 412, durch den Alchemistengelehrten Deven Haul, der hindurchschritt und elf Tage später zurückkehrte, um drei Jahre gealtert und einen versiegelten Kristallbehälter tragend, dessen Inhalt nie öffentlich gemacht wurde; der zweite, im Jahr 603, durch ein Team von vier Gelehrten, von denen keiner zurückkehrte; und der dritte, im Jahr 841, aus der Ferne mithilfe einer automatisierten Golemsonde, die siebzehn Minuten lang Signale übermittelte, bevor sie verstummte.
Legende & Überlieferung
Die älteste azarische Volkssage über das Portal ist älter als die förmliche Vermessung des Kaiserreichs. Hochlandgemeinschaften der Silberkamm-Region haben Geschichten über die Helle Pforte, die mindestens fünf Jahrhunderte zurückreichen und sie als ein Tor beschreiben, durch das bisweilen Musik von keinem erkennbaren Instrument kommt und durch das einmal in einer Generation jemand hindurchtritt und nicht zurückkehrt. Diese Gemeinschaften ließen an der Tag- und Nachtgleiche im Frühling und Herbst traditionell Opfergaben aus Brot und alchemistischem Salz am Fuße des Bogens zurück, ein Brauch, der selbst nach der Einrichtung eines beschränkten Zugangs zur Stätte durch das Arkane Register fortbestand. Das Register nimmt nun eine feierliche Fassung der Opfergabe in seine eigenen Beobachtungsprotokolle zur Tag- und Nachtgleiche auf und erkennt damit an, dass das, womit das Portal in Verbindung steht, in gewissem Sinne der ihm entgegengebrachten Aufmerksamkeit gewahr sein könnte.
Leben & Kultur
Die sechs Gelehrten, die an der Feldstation der Arkanen Akademie stationiert sind, wechseln in halbjährlichen Zuteilungen — das Ministerium für Arkane Integration stellte fest, dass längere Aufenthalte eine nachteilige psychologische Wirkung auf Forscher in unmittelbarer Nähe einer aktiv-zeitweisen interplanaren Stätte hervorriefen. Die Station unterhält fortlaufende Überwachungsinstrumente und ein striktes Protokoll, das verlangt, dass sich niemand ohne anwesendes Sicherheitsteam dem Bogen auf zehn Meter nähert. Trotz der Einschränkungen gilt die Zuteilung zur Feldstation unter jüngeren Forschern der Arkanen Akademie als Meilenstein der Laufbahn, und die Warteliste für die Posten ist lang.