Die Zersplitterten Öden
Die Zersplitterten Öden is a region in Landorya. Die Zersplitterten Öden sind eine trostlose und karge Oberflächenweite, die von der Zivilisation der Talamhari (Erde) als äußerste Strafstätte genutzt wird, ein Ort der Verbannung… Geography: Die Öden sind ein zerklüftetes Oberflächenplateau aus erschöpftem, magisch entleertem Fels, wohl das Ergebnis vergangener tektonischer Mani… Climate: Gänzlich der Oberfläche ausgesetzt, erleiden die Öden harsche Temperaturschwankungen, beißende Kälte bei Nacht und dürr…
Ortsinfo
- Typ
- Region
Über
Die Zersplitterten Öden is a region in Landorya. Die Zersplitterten Öden sind eine trostlose und karge Oberflächenweite, die von der Zivilisation der Talamhari (Erde) als äußerste Strafstätte genutzt wird, ein Ort der Verbannung… Geography: Die Öden sind ein zerklüftetes Oberflächenplateau aus erschöpftem, magisch entleertem Fels, wohl das Ergebnis vergangener tektonischer Mani… Climate: Gänzlich der Oberfläche ausgesetzt, erleiden die Öden harsche Temperaturschwankungen, beißende Kälte bei Nacht und dürr…
Geografie
Die Öden sind ein zerklüftetes Oberflächenplateau aus erschöpftem, magisch entleertem Fels, wohl das Ergebnis vergangener tektonischer Manipulation, die dem Land seine geomantische Resonanz raubte. Das Gelände ist zackig und uneben, ohne nennenswerte Vegetation, Wasserquellen oder Mineraladern, die den geomantischen Sinnen zugänglich wären.
Klima
Gänzlich der Oberfläche ausgesetzt, erleiden die Öden harsche Temperaturschwankungen, beißende Kälte bei Nacht und dürre, windgepeitschte Bedingungen am Tag. Keine geothermische Wärme erreicht hier die Oberfläche, und die gelegentlichen Stürme, die das Granitrückgrat peitschen, treiben Staub und Geröll über das Plateau.
Sehenswürdigkeiten
- 📍 Monolithe der Verbannungsgrenze
- 📍 Ruinen unbefugter tektonischer Werke
- 📍 Inschriften des Stein-Verbannungsbanns
Geschichte
Die Zersplitterten Öden wurden als Ort der Verbannung bestimmt, förmlich bekannt als Stein-Verbannung, sowohl unter dem eigenen Steinrat der Talamhari als auch unter der Balance-Charta, die vom Himmlischen Orden erlassen wurde, wobei letztere ausdrücklich auf Verstöße gegen großangelegte tektonische Manipulation abzielte. Manche Gelehrte glauben, dass die Öden die unmittelbare Folge eben jener tektonischen Vergehen sind, die sie nun bestrafen, eine vernarbte Landschaft, hinterlassen von abtrünnigen Geomanten, bevor die Balance-Charta in Kraft trat. Noch heute betrachten die Frostgeborenen-Sippen des Nordwestens die Öden als verfluchten Grund, eine Warnung, geerbt von ihren talamharischen Vorfahren.
Legende & Überlieferung
Unter den Tiefengräbern wird geflüstert, dass die Zersplitterten Öden nicht bloß von abtrünnigen Geomanten verwundet wurden, sondern dass das Land selbst schrie, als die Balance gebrochen wurde, eine einzige, katastrophale Resonanz, die jede Steinstimme im Plateau für immer in Schweigen zersplitterte. Talamharische Älteste erzählen von der Letzten Entwirrung, einem namenlosen Geomanten von ungeheurer Macht, der versuchte, ein ganzes Gebirge in einer einzigen Wirkung umzuformen, und dessen Leib man in der Mitte des Plateaus fand, vollkommen erhalten, doch hohl, jedes Mineralkorn aus seinen Knochen entflohen. Manche verurteilten Verbannten berichten, nachts unter der rissigen Erde ein schwaches, rhythmisches Mahlen zu hören, nicht den Puls lebenden Steins, sondern das Todesröcheln-Echo einer geomantischen Katastrophe, das noch über Jahrhunderte hinweg nachhallt. Die Frostgeborenen-Sippen weigern sich, sich bis auf einen Tagesmarsch zu nähern, im Glauben, dass die Öden nach der Resonanz lebendiger Steinbande hungern und jeden Talamharen, der zu lange verweilt, langsam auszehren werden.
Leben & Kultur
Die Stein-Verbannung ist keine rasche Hinrichtung, sondern eine langgezogene Abtrennung, und die Verurteilten werden am Rande der Öden abgesetzt, nur mit Vorräten der Oberflächenwelt, ohne geschnitzte Steintotems, ohne Resonanzanker, ohne geomantische Werkzeuge, sodass ihre Verbindung zum Grundgestein binnen Tagen nach der Ankunft verblasst. Ohne die Fähigkeit, Mineraladern zu erspüren oder aus geomantischer Kraft zu schöpfen, sind die Verbannten darauf reduziert, mit bloßen Händen am erschöpften Fels zu kratzen, eine so tiefe Demütigung, dass viele Talamhari sie für ein Schicksal schlimmer als der Tod halten. Die wenigen, die lange genug überleben, entwickeln eine Art hohler Ausdauer, fertigen grobe Unterstände aus den zackigen Oberflächenscherben und ernähren sich von jenem Getier der Oberflächenwelt, das ins Plateau stolpert, wenngleich es dessen wenig gibt. Wärter des Steinrats führen seltene, kurze Inspektionen am Rand der Öden durch, ohne je das eigentliche Plateau zu betreten, und bestätigen einzig, dass die Stille anhält und dass der Verbannte nicht irgendwie zu resonantem Grund zurück entkommen ist.