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Körperliche Merkmale

Mystaraner sind von schlankem und ätherischem Aussehen, mit blasser, nahezu durchscheinender Haut und Augen, die mit einer inneren Leuchtkraft glühen, die sich während des magischen Kanalisierens verstärkt. Ihr Haar geht ins Silberne und Weiße, ihre Züge sind feinknochig und kantig, und sie bewegen sich mit einer Anmut, die viele Außenstehende als traumgleich beschreiben. In stark magischen Umgebungen scheint Licht sichtbar unter ihrer Haut zu zirkulieren und zeichnet die Bahnen der Adern wie auch der arkanen Kanäle nach, während umgebende Energie durch die natürlichen Leitungen des Körpers fließt.

Viele Mystaraner entwickeln Psychische Male — wechselnde, kunstvolle sigillen-ähnliche Muster, die während der Jugend erscheinen und mit der Reife der magischen Fähigkeit komplexer werden. Diese Arkanen Glyphen sind für jeden Einzelnen einzigartig und reagieren dynamisch auf emotionale Zustände und umgebende magische Energie. Sie widersetzen sich statischer Dokumentation und verwirren auswärtige Gelehrte, die versucht haben, sie zu katalogisieren. Jene seltenen Personen, die ohne solche Male geboren werden, bekannt als die Ungezeichneten, werden nicht stigmatisiert, sondern man versteht, dass sie ihre Magie auf eine innerlichere, weniger äußerlich sichtbare Weise ausdrücken.

Die tiefgreifendste körperliche Verwandlung erfährt jene Älteren Mystaraner, die Jahrhunderte der magischen Transzendenz gewidmet haben. Diese Personen durchlaufen einen Vorgang namens das Verdünnen — eine allmähliche Auflösung der Grenze zwischen physischer Gestalt und reiner arkaner Energie, sie werden teilweise körperlos und existieren gleichzeitig in der materiellen Welt und auf der astralen Ebene. Das Verdünnen wird nicht als Verfall oder Alterung betrachtet; es ist der natürliche und gefeierte Höhepunkt eines der Transzendenz gewidmeten Lebens. Ältere Mystaraner in fortgeschrittenen Stadien des Verdünnens glühen selbst bei Tageslicht schwach, ihre Stimmen gewinnen eine Resonanz, die die Luft um sie herum mitschwingen lässt. Die Lebensspanne wird in Jahrhunderten gemessen; der älteste bekannte Mystaraner, Velisandre die Alterslose, lebte über achthundert Jahre, ehe sie zu einer letzten astralen Reise aufbrach.