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Körperliche Merkmale

2.1 Erscheinung & Körperbau

Zwerge messen 4 Fuß bis 4 Fuß 6 Zoll (1,2 bis 1,4 m), mit einem kompakten, muskulösen Körperbau, gebaut für Ausdauer in engen Tunneln und schwere Arbeit. Ihre Haut reicht von rötlichem Kupfer bis zu tiefem Umbrabraun, oft mit Mineralsprenkeln aus den Minen bestäubt, die sie betreuen. Breite Schultern, kräftige Nacken und mächtige Unterarme sind die Norm; selbst die jüngsten Lehrlinge können einen ausgewachsenen Hammer mit Leichtigkeit heben.

2.2 Unverwechselbare Merkmale

Das ikonischste Merkmal ist der Bart. Jeder Mann (und viele Frauen aus Adelshäusern) zieht einen Bart, der bis zum Gürtel reichen kann, und flicht in ihn Metallperlen, runengeätzte Talismane und winzige polierte Edelsteine, die sowohl als Statussymbole als auch als Leiter für geringfügige runische Magie dienen. Die Augen sind in der Regel tief liegend und reichen von Bernstein bis Stahlgrau; viele Zwerge besitzen ein schwaches, natürliches Leuchten — eine Anpassung an lichtarme Umgebungen.

Die Hände sind breit mit dicken, schwieligen Fingern, doch die Feinmotorik der Zwerge ist außergewöhnlich — eine Notwendigkeit für die heikle Kunst der Runeninschrift. Die Knochen sind merklich dichter als die der meisten humanoiden Völker, was zu ihrer legendären Widerstandsfähigkeit beiträgt, sie aber zu schlechten Schwimmern macht.

2.3 Lebensspanne & Fortpflanzung

Zwerge leben im Durchschnitt 200 bis 250 Jahre, wobei die ehrwürdigsten Ältesten 300 erreichen. Die Geschlechtsreife tritt um das 30. Lebensjahr ein; Frauen gebären im Laufe ihres Lebens 2 bis 3 Kinder, jede Geburt etwa 30 Jahre auseinander. Die niedrige Geburtenrate wird durch eine kulturelle Betonung der Linienbewahrung ausgeglichen, mit umfangreichen genealogischen Aufzeichnungen, die in der Hall of Ancestors geführt werden.

2.4 Physiologische Anpassungen

Jahrhunderte unterirdischen Lebens haben mehrere bemerkenswerte Anpassungen hervorgebracht:

  • Darksight: Zwergenaugen passen sich rasch an lichtarme Bedingungen an, sind jedoch nicht wahrhaft nachtaktiv. Längere Zeit im Sonnenlicht kann ein vorübergehendes Unbehagen verursachen, bekannt als „Sun-Squint“.
  • Stone-Sense: Ein feines, beinahe instinktives Gespür für die strukturelle Unversehrtheit des umgebenden Felses. Erfahrene Bergleute können einen haarfeinen Riss in einer Tunnelwand erspüren, indem sie eine Handfläche gegen den Stein pressen.
  • Thermal Tolerance: Die Nähe zu geothermischen Schloten über Generationen hat die durchschnittliche Körpertemperatur der Zwerge auf 38,5 °C angehoben und verleiht ihnen eine milde Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Feuer.
  • Dichte Knochenstruktur: Zwergenknochen enthalten einen höheren Anteil an Eisen und Kalzium, was Brüche selten macht, die Zwerge aber schwerer macht, als ihre Statur vermuten ließe.